Die HSG Ermstal 2 verliert ihren Saisonauftakt und das erste Heimspiel nach dem Aufstieg gegen die HSG Owen-Lenningen 2 knapp mit 24:25 (11:12).

Nach einer intensiven Vorbereitung mit vielen Trainingsspielen und einem Trainingslager wusste die Mannschaft noch nicht ganz, was in der neuen Liga wirklich auf sie zukommt, und das war der Partie in der Anfangsphase deutlich anzumerken. Owen-Lenningen erwischte den deutlich besseren Start und zog innerhalb der ersten fünf Minuten auf 0:4 davon, bevor in der sechsten Minute der erste Treffer für die HSG fiel.

Nach dem holprigen Start fand die HSG immer besser ins Spiel und glich bis zur 13. Minute zum 5:5 aus. Doch die Gäste antworteten prompt mit einer eigenen Serie und zogen bis zur 24. Minute wieder auf 7:11 davon, was eine Auszeit nötig machte. Die zeigte Wirkung: Das Team kämpfte sich noch vor der Pause zum 11:11 zurück. Owen setzte den letzten Angriff der ersten Halbzeit zum 11:12-Halbzeitstand.

Auch die zweite Halbzeit blieb hart umkämpft und über weite Strecken auf Augenhöhe. Die Abwehr stand insgesamt stabil, im Angriff fehlte allerdings zu häufig die letzte Konsequenz in der Entscheidungsfindung, und einige klare Möglichkeiten blieben liegen, darunter zwei vergebene Siebenmeter. So gelang es nie, den Rückstand endgültig aufzuholen. Bis zum 21:22 in der 49. Minute hielt man den Anschluss, musste den Gästen aber immer wieder mit einem Tor nachlaufen.

In der Schlussphase blieb es eng, und in der Schlussminute gelang noch der Anschluss zum 24:25. Für den Ausgleich reichte die Zeit jedoch nicht mehr.

Ein knapper und ärgerlicher Auftakt, aus dem sich aber wichtige Erkenntnisse ziehen lassen: Die Abwehr präsentierte sich über weite Strecken solide, im Angriff müssen die Chancen konsequenter ausgespielt und die Entscheidungsfindung geschärft werden. Die Mannschaft blickt zuversichtlich nach vorne und freut sich auf eine hoffentlich verletzungsfreie und erfolgreiche Saison in der neuen Liga.

HSG Ermstal: Dominik Töpfer (4/4 7m), Linus Deuschle (4/0 7m), Thorsten Koch (3), Joris Rauscher (3), Vendel Till (2), Benjamin Weber (2), Malte Schwaigerer (2), Guiseppe Data (1), Karl-Friedrich Müller (1), Mati Spindler (1), Luritz Hutt (1), Robin Lieb, Marko Tripkovic, Patrick Rubitzko, Yusuf Djiram, Alexander Rausenberger