
Am Samstagabend um 17:45 Uhr empfingen die Mädels der HSG Ermstal den SV Vaihingen in der heimischen Neuwiesenhalle. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die HSG jedoch stets die Nase vorn behielt.
Dank einer konzentrierten Abwehrleistung und starken Paraden im Tor gelang es den Gastgeberinnen immer wieder, Ballgewinne zu erzwingen. So konnte sich die HSG früh einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Bereits in der 9. Spielminute sah sich der Gästetrainer beim Stand von 5:2 gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen.
Doch auch danach fanden die Vaihingerinnen kaum ins Spiel. Die HSG-Mädels zwangen die Gäste immer wieder zu technischen Fehlern und nutzten ihre Chancen. Mit einer verdienten 15:8-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause. Trotz des komfortablen Vorsprungs war die Devise klar: Konzentration hochhalten und die langen Angriffe weiterhin geduldig ausspielen.
Auch in der zweiten Halbzeit knüpfte die HSG nahtlos an die Leistung aus den ersten 30 Minuten an. Durch schönes Zusammenspiel im Angriff kamen die Gastgeberinnen über alle Positionen zu klaren Torchancen, die sie konsequent verwerteten. Gleichzeitig zeigte die Mannschaft, dass sie die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochhalten kann und ließ die Gäste nicht mehr herankommen.
Selbst mehrere Zwei-Minuten-Strafen gegen die HSG brachten das Team nicht aus dem Konzept. Die Abwehr zwang die Gegnerinnen weiterhin zu technischen Fehlern oder schlechten Abschlüssen. Und wenn doch einmal ein Ball aufs Tor kam, war auf Torhüterin Hiller Verlass, die ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt gab.
Am Ende durften die Mädels der HSG einen verdienten 25:18-Heimsieg feiern. Mit diesem Erfolg rückt das Team in der Tabelle dicht an den TSV Betzingen heran und belegt nun den zweiten Platz. Ein weiterer wichtiger Schritt in einer bislang guten Saison.
HSG Ermstal: Oroszi (5/2), L. Vogel (4), Broßette (2), S. Vogel (1), Fischer (2), Stenger, Hiller, Boßler, Klein (8), Dannenmann (3), Benz, Renz
SV Vaihingen: Walter (1), Oberst, Schmidt (1), Lesch (1), Binzer (5), Nöth, Hinderer, Kirchhoff, Schwarze, Hauser (3/1), Roggon, Linden (1), Altungibi (6)
Siebenmeter: 2/5 – 1/4 Zeitstrafen: Oroszi (2), Broßette, Fischer – Lesch, Binder, Hinderer
